Untersuchungen über das Vorkommen und den Schaden der Rossameisen (Camponotus herculeanus und Camponotus ligniperda) in Gebäuden in Schweden

IRG/WP 147

V Butovitsch

Die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung der von Rossameisen befallenen Häuser in Schweden können wie folgt zusammengefasst werden. Rossameisenschaden kommt in ganz Schweden vor, jedoch hauptsächlich in Küstengebieten und in der Nähe von grossen Seen. Beide Rossameisenarten schaden in gleicher Weise. Camponotus herculeanus ist im ganzen Lande zu finden, Camponotus ligniperda dagegen nur im südlichen Teil von Schweden (s. Karte). Der Schaden tritt fast ausschliesslich in Wohnhäusern (Ferienhäuser und ständige Wohnhäuser) auf, die innerhalb oder in der Nähe der Waldbestände gelegen sind (Tab.3-5). Häuser aller Altersklassen werden befallen. Der Schaden kommt in allen Holzteilen der Häuser vor, ist aber in den Wänden am grössten (Tab.6-7). Gesundes Holz wird in weit grösserem Umfang als pilzkranke Holzteile angegriffen (Tab.8). Die Bauart hat in gewissen Fällen Einfluss auf die Befallsfrequenz, speziell wenn es sich um Häuser ohne Fundament handelt (Tab. 9). Am wichtigsten fiir die Ausbreitung des Schadens ist der Abstand vom Waldrand: je näher dieser, umso grösser die Infektionsgefahr.


Keywords: BUILDINGS; CAMPONOTUS HERCULEANUS; CAMPONOTUS LIGNIPERDA; DISTRIBUTION; INSURANCE; SURVEY; SWEDEN; ANTS; INSECTS

Conference: 76-05-12/15 Wildhaus, Switzerland


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